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  Naturschutzgebiet "Königsbrücker Heide"   Landnutzungs- geschichte   Forschung & Bildung   Natur erleben   Freiwilliges ökologisches Jahr   NSG und Leader+   Anreise   Kontakt   Impressum   Glossar   |
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Alluvium |
Das Holozän, auch Alluvium genannt, ist eine Epoche der Erdgeschichte, die von vor 10.000 Jahren bis heute reicht. |
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Altmoräne |
Moränen sind von Gletschern mitgeführter und abgelagerter Schutt, also ein Gemenge aus Erde, Sand, Schotter und Gesteinsblöcken. Im Aufschluss sind Moränen daran zu erkennen, dass keine Schichtung und keine Sortierung sichtbar ist. Die aus älteren Eiszeiten geschaffenen Formen nennt man Altmoränen, die von der letzten Eiszeit Jungmoränen. Altmoränen haben durchwegs abgerundete und verflachte Formen. Jungmoränen sind durch steile Hänge gekennzeichnet. Der Unterschied zwischen Alt- und Jungmoräne liegt also, neben der unterschiedlichen Entstehungszeit, vor allem in der unterschiedlichen "Reliefenergie". Jungmoränen haben steile Formen, d.h. hohe Relief- energie. Altmoränen wurden von späteren Gletschern "überfahren" und damit stark geglättet. Außerdem hatte die Verwitterung lange Zeit, um die festen Bestandteile zu zerstören. Sowohl der Wind als auch die Flüsse und Bäche konnten viel abtransportieren. |
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atlantisch |
= dem Atlantischen Ozean angehörend |
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Biotop |
von griech. bios = Leben + topos = Ort Der Begriff "Biotop" bezeichnet den Lebensraum einer Artengemeinschaft. Dieser wird maßgeblich von den abiotische Faktoren (nicht belebten Bestandteilen) geprägt. |
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Biotoptyp |
Ein Biotoptyp vereinigt in sich gemeinsam hervortretende, "typische" Merkmale mehrerer realer Einzelbiotope, wie gleichartige bzw. ähnliche Artenausstattung, Standorts- und Landschaftsbindung sowie gegebenenfalls gleiche Nutzungseinflüsse. |
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Elster-Kaltzeit |
= Eiszeit, 350 000 bis 250 000 Jahre vor unserer Zeitrechnung |
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Fauna |
= Gesamtheit der Tierarten in einem Gebiet Eine alternative, umgangssprachliche Bezeichnung ist Tierwelt. |
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FFH |
= Fauna-Flora-Habitat | |||||||||||||||||||||||||||||||||
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FFH-Gebiet |
= Schutzgebiet nach der FFH-Richtlinie Die FFH-Richtlinie hat zum Ziel, wild lebende Arten, deren Lebensräume und die europaweite Vernetzung dieser Lebensräume zu sichern und zu schützen. Die Schutzgebiete nach der FFH-Richtlinie werden unter dem Begriff Natura 2000 zusammengefasst. Die Richtlinie beinhaltet auch Schutz- gebiete nach der Vogelschutz-Richtlinie 79/409/EWG von 1979. Mit der Novellierung des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG) 1998 wurde sie in Deutschland umgesetzt. |
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Flora |
= Gesamtheit aller Pflanzenarten eines Gebietes, alternativ: Pflanzenwelt | |||||||||||||||||||||||||||||||||
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GUS |
GUS = Gemeinschaft Unabhängiger Staaten und bezeichnet den Zusammenschluss der verschiedenen Nachfolgestaaten der Sowjetunion (UdSSR) nach deren Zusammenbruch und ihrer formalen Aufhebung durch die Staatsoberhäupter von Russland (Boris Jelzin), Weiß- russland (Stanislau Schuschkewitsch) und der Ukraine (Leonid Krawtschuk) am 8. Dezember 1991. Diesem Zusammenschluss gehören alle Nachfolgestaaten mit Ausnahme der baltischen Staaten an: Armenien, Aserbaidschan, Georgien (seit 1993), Kasachstan, Kirgisistan, Moldau, Russland, Tadschikistan, Turkmenistan, Ukraine, Usbekistan, Weißrussland. |
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Habitat |
lat. habitare = wohnen Der Begriff "Habitat" bezeichnet den Bereich eines Biotops, der von einer bestimmten biologischen Art tatsächlich besiedelt wird. |
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Heidenkorn |
= Echter Buchweizen [Fam. Polygonaceae/Knöterichgewächse] So benannt, weil seine kantigen Körner an die Bucheckern erinnern. Die Pflanze stammte von den Heiden (Gegensatz: Christen) und war daher das "Heidenkorn", leider auch als "Heidekorn" bezeichnet und dadurch fälschlicherweise mit der Heide in Verbindung gebracht. |
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IUCN-Liste |
Die IUCN (International Union for Conservation of Nature and Natural Resources oder kurz World Conservation Union) wurde 1948 als eine internationale Organisation gegründet, deren Aufgabe die Koordination des weltweiten Naturschutzes ist.   Seit 1963 führt die IUCN die internationale Rote Liste gefährdeter Arten, die gefährdete, bedrohte und ausgestorbene Tiere und Pflanzen aufführt.   Die IUCN kennt folgende Gefährdungsstufen:
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kontinental |
= den Kontinent betreffend, festländisch |
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Lausitzer Grauwacke |
Die Laußitzer Grauwacke entstammt der Frühzeit der Erde. Sie wurde vor etwa 600 Millionen Jahren als Meeressediment abgelagert und ist inzwi- schen zu einem sehr festen Gestein umgewandelt worden. |
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Lebensraum |
Die Gesamtheit der abiotischen (nicht belebten) Bestandteile einer räumlichen Einheit wird als Lebensraum oder auch als Habitat bezeichnet. |
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Lehde |
= Brache oder Heide | |||||||||||||||||||||||||||||||||
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mesotroph |
Vor allem Gewässer und Böden lassen sich Trophiestufen, Stufen unter- schiedlicher Nährstoffangebote, zuordnen. Mesotrophe Gewässer weisen eine Zwischenstufe zwischen eutrophen und oligotrophen Gewässern auf.   Grobe Einteilung:
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Monitoring |
Monitoring ist ein Überbegriff für alle Arten der Erfassung von Zuständen, Beobachtungen, Überwachungen oder Kontrollen eines Vorgangs oder Prozesses mit technischen Hilfsmitteln oder anderen Beobachtungssys- temen. |
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Naturschutzgebiet |
= Gebiet, das besonderen Schutz von Natur und Landschaft (im Ganzen oder in Teilen) erfordert: 1. zur Erhaltung von Lebensgemeinschaften oder -stätten bestimmter     wild wachsender Pflanzen bzw. wild lebender Tierarten, 2. aus wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen oder landeskundlichen     Gründen oder 3. wegen ihrer Seltenheit, besonderen Eigenart oder hervorragenden     Schönheit. Handlungen, die zur Zerstörung, Beschädigung oder Veränderung des Naturschutzgebiets oder seiner Bestandteile oder zu nachhaltiger Störung führen können, sind verboten. |
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Ökosystem |
Ein Ökosystem ist ein System, das die Gesamtheit der Lebewesen ein- schließlich ihrer unbelebten Lebensräume umfasst. |
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Retentionsvermögen |
lat. retentio = Zurückhalten Unter Retention versteht man die ausgleichende Wirkung von Stauräumen auf den Abfluss in Fließgewässern. |
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RLS |
= Rote Liste Sachsen Unter einer Roten Liste versteht man die von der IUCN aller zwei Jahre veröffentlichte Liste weltweit gefährdeter Tier- und Pflanzenarten wie auch die von einzelnen Staaten und Bundes- ländern herausgegebenen entsprechenden Listen.   Die Gefährdung von Arten wird durch die Einstufung in Rote- Liste-Kategorien wiedergegeben. Dabei bedeuten (nach der "Roten Liste gefährdeter Pflanzen Deutschlands" des Bundes- amtes für Naturschutz 1996):
Zusätzlich wird in den Roten Listen der Bundesländern ein Status angegeben:
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SPA-Gebiet |
= Special Protection Area, Europäisches Vogelschutzgebiet im Schutzgebietsystem NATURA 2000 |
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subatlantisch |
= im Randbereich des Einflusses vom Atlantischen Ozean |
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subkontinental |
= im Randbereich des kontinentalen Einflusses |
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Sukzession |
von lat. succedere = nachrücken, nachfolgen In der Ökologie versteht man unter Sukzession die Abfolge ineinander übergehender Zustände von Pflanzen- oder Tiergesellschaften an einem Standort bei fortschreitender Zeit. |
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Trias |
Die Trias ist eine Periode der Erdgeschichte und umfasst das ältere Drittel des Mesozoikums (Erdmittelalter). | |||||||||||||||||||||||||||||||||
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Vogelschutzgebiet |
Vogelschutzgebiete sind Regionen nach der Europäischen Richtlinie Nr. 79/409/EHS über den Schutz der frei lebenden Vögel. Diese Gebiete werden von Mitgliedern der Union im Rahmen des Programms Natura 2000 eingerichtet. Vogelschutzgebiete sind gesondert geschützte Regionen. Sie werden von der Regierung ausgerufen. In diesen Gebieten herrschen keine Verbote, jedoch bedürfen gewisse Maßnahmen der Zustimmung der Umweltschutzbehörden. |
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Weichsel-Kaltzeit |
Eiszeit, 110 000 bis 10 000 Jahre vor unserer Zeitrechnung   Die im NSG vorherrschenden sandigen, nährstoffarmen Bodensubstrate, wie Schmelzwassersande und -kiese, Flugsand sowie Binnendünen bildeten sich während der hier vor 90 000 Jahren endenden Weichsel-Kaltzeit. Die arktischen, tundraähnlichen Zustände beeinflussten das Relief wesentlich. Ein Klimawandel vor 11.590 Jahren beeinflusste massiv die Landschafts- entwicklung, besonders in Flusstälern, Binnenseen und Mooren. Großflächig führten Bodenbildungen, Umlagerungen und Erosionen zum heutigen Land- schaftsbild und sehr nährstoffarmen Böden. In den Tälern entwickelten sich ab dem Weichsel-Spätglazial die heutigen Flussauen. Hier und auf dem Ver- witterungsschutt der Grauwacke sind die Böden nährstoffreicher. |
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Wildnisgebiet |
Wildnisgebiete sind 1994 in Rio de Janeiro von der IUCN international neu katalogisiert worden: Kategorie I: Strenges Naturreservat/Wildnisgebiet: Es handelt sich um großräumige, nicht bewirtschaftete Schutzgebiete. Wildnis ist vor allem durch gänzlich fehlende Erschließung und Infra- struktur und somit aller Nutzungen charakterisiert. Hauptziel ist die freie Entfaltung unbeeinflusster Abläufe in Landschaft bzw. Lebensräumen. |
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