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"Königsbrücker Heide"

 
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Sand- und Silikatmagerrasen,
RLS 2  
 

 
Besenginsterheide, RLS 3
weitere frühe Stadien der
Waldentwicklung ...

 
 
 
Die meisten Offenlandbereiche im NSG "Königsbrücker Heide"
gehen auf die Tätigkeit des Menschen, insbesondere auf die
Jahrzehnte währende militärische Nutzung zurück.
 
 
Auf durch Panzerketten geschaffenen Rohböden im pleistozän
geprägten Tiefland entstanden und entstehen immer noch
Magerrasen und Heiden.
 
 
 
 
 
 
 
Charakteristisches Offenland der Verwitterungsschuttböden des
Hügellandes sind Besenginsterheiden.
 
 
Das Offenland in der Zone der gelenkten Sukzession weist alle
Übergänge der Gras- und Kräuterstadien, der Zwergstrauch-
heiden und der Vorwaldstadien auf.

 
Offene Binnendüne, RLS 2
 
 

 
weitere Biotoptypen des
Offenlandes ...

 
 
 
 
 
Binnendünen und Moore sind
natürliche Lebensraumtypen
des Offenlandes.
 
 
 
 
 
 
 
 
Auch in der Naturentwick-
lungszone
sind große Flächen
gegenwärtig noch nicht bewaldet.
Hier können aber auch Blößen,
Biotoptypen des Offenlandes,
immer neu entstehen.
 
Tiere, wie Biber und alle bei uns
lebenden Schalenwildarten
schaffen Blößen, die auch als
Lichtungen bezeichnet werden.

 
Niedermoor, RLS 3
 
 

 
Biberschnitt

 
Nasswiese mit Blutweiderich
weitere Offenlandschaften
der Pflegezone ...

 
Die Offenlandschaften der Pflegezone, speziell die Wiesenflä-
chen, gehen auf das Wirken vieler Menschengenerationen
zurück. So entstanden im Laufe der Jahrhunderte Mähwiesen,
die dem extensiv genutzten Grünland frischer Standorte, RLS 2,
zuzuordnen sind. Dazu zählen insbesondere Glatthafer- und
Fuchsschwanzwiesen.
 
Offenlandschaften sind Lebensräume hauptsächlich für
Insekten, Schmetterlinge und Heuschrecken - aber auch
für Vogelarten wie Heidelerche, Neuntöter und Wiedehopf.
 
 
   

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  © Naturbewahrung Westlausitz e.V.
  gefördert vom Sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft
 
Aktualisiert am 21. Aug. 2009