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 ![]()   Waldrelikte des Eichenmisch- waldes   ![]()   Stieleichen-Winterlinden-Wald   |
    Früher bedeckten riesige Urwälder, Stieleichen-Hainbuchen- Mischwälder mit Kiefern durchsetzt, das Gebiet. Wann diese Wälder aus unserer Landschaft verschwanden, ist heute noch Streitobjekt der Gelehrten. War das schon während der Bronzezeit vor ca. 3.000 Jahren oder erst seit der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts?       Unbestritten ist, dass mit der Gründung der Orte Ende des 12./ Anfang des 13. Jahrhunderts die Geschichte unserer heutigen Kulturlandschaft begann. Voraussetzung für die Anlage orts- fester menschlicher Siedlungen war die Rodung von Wald. Bäume wurden wichtige Rohstofflieferanten. Dennoch konnten sich Waldreste erhalten, die zukünftige Waldbilder erahnen las- sen.       Diese, Jahrhunderte andauernde Entwicklung wird auf den nährstoffreicheren Grauwackehöhen im Süden des Schutzge- bietes wahrscheinlich Eichen-Hainbuchenwälder zur Folge haben. Auf den von Eiszeiten geprägten nährstoffarmen Böden im Tief- land sind bodensaure Eichenwälder zu erwarten. |
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![]()   Birken-Pionierwald mit Heidel- beere   ![]()   Junge Stieleichen erobern nach und nach die Kiefernforste   ![]()   Kiefernkrüppelwald   |
  Die nächsten Jahrzehnte prägen Pionierwaldstadien, in denen Birken, Kiefern und an feuch- teren Standorten Aspen dominie- ren.     Erlenbrüche und Weichholzauen begleiten die Fließgewässer.           Als Besonderheiten sind im NSG "Königsbrücker Heide" der Kie- fern-Moorwald und der Tieflagen- Fichten-Wald anzutreffen.   Laubbaumarten dringen auch in die Althölzer der Kiefernmono- kulturen vor. Neben Birken und Aspen handelt es sich dabei um Ebereschen, Stiel- und Trauben- eichen, seltener Schwarzerlen.             Der Kiefernkrüppelwald, der sich auf einer kleinen Fläche in der Pflegezone erhalten konnte, zeugt von der früheren Streu- nutzung.   |
![]()   Erlenbruch am Otterbach     ![]()   Tieflagen-Fichten-Wald     ![]()   Kiefern-Moorwald   |
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    © Naturbewahrung Westlausitz e.V.   gefördert vom Sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft |
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Aktualisiert am 21. Aug. 2009 |