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  Naturschutzgebiet "Königsbrücker Heide"   Landnutzungs- geschichte
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  Das Entstehen der heutigen Kulturlandschaft im Naturraum der Königs- brück-Ruhlander-Heiden basiert auf dem Landesausbau im Zuge der Ost- kolonisation. "Herrschaft durch Rodung" motivierte damals die Menschen, sich dieser Pionierarbeit zu stellen. Mit der Urbarmachung der Landschaft ging die Christianisierung einher. Kirchorte, Herrensitze und Mühlenstand- orte bestimmten die Anlage und später den Ausbau des Wegenetzes. Die feudalistischen Verhältnisse auf dem Land, die erst gänzlich in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts abgeschafft wurden, prägten über sehr lange Zeiträume das Bild der Kulturlandschaft. Von 1907 bis 1992 schloss sich als Sonderform der Landnutzung eine militärische Nutzung an. Das führte dazu, dass heute fast alle Elemente einer über Jahrhunderte gewachsenen Kulturlandschaft verschwunden sind.   |
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Landesausbau ![]()   Historische Karte der Oberlausitz - Ausschnitt - vergrößern |
Königsbrück ![]()   Wappen derer von Schellendorf   |
und Wege ![]()   Otterschützer Kirchweg nach Krakau |
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    © Naturbewahrung Westlausitz e.V.   gefördert vom Sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft |
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Aktualisiert am 21. Aug. 2009 |